Ubuntu 13.04 Raring Ringtail veröffentlicht

Über die neue Ubuntu-Version wurde im Vorfeld schon einiges berichtet und die wesentlichen Neuigkeiten sind:

  • performantere Unity-Version
  • Kernel-Version 3.8.x
  • verkürzter Unterstützungszeitraum von 9 Monaten

Verkürzter Unterstützungszeitraum

Ab Ubuntu 13.04. werden die STS-Versionen nur noch 9 Monate mit Updates versorgt. Das ist insofern konsequenter, als dass man ja eh alle 6 Monate auf eine neue Ubuntu-Version upgraden „muss“, da man einzelne Versionen nicht überspringen kann und so die 18 Monate bisheriger Support etwas hoch gegriffen war.

Andererseits führt das zu der komischen Situation, dass Ubuntu 12.10 länger mit Updates unterstützt wird als Ubuntu 13.04. Für jemanden, der auf jede neue Ubuntu-Version aktualisiert, gibt es also keine Änderungen oder Umstände und für jemanden, der bisher auf die LTS-Versionen gesetzt hat, auch nicht.

Lohnt sich das Upgrade?

OMG!Ubuntu hat einen Beitrag veröffentlicht, der weitere Gründe für den Umstieg beleuchtet. Das Fazit kann man auch salopp zusammenfassen: Wenn es dich interessiert, aktualisiere, wenn du zufrieden bist, lass es.

Die neue Version läuft uns ja nicht davon und man kann ja auch in ein paar Monaten noch aktualisieren. Wenn man allerdings plant, auch auf die folgende Version 13.10 Saucy Salamander zu aktualisieren, muss man früher oder später Raring installieren, da Upgrades nur schrittweise (oder von LTS zu LTS) funktionieren.

Neue Unity-Version

Bei Unity wurde hauptsächlich an der Optik geschraubt. So gibt es neue Icons für den Dash, den Dateimanager, die Aktualisierungsverwaltung, das Abmelden und Herunterfahren.

Sieht gut aus, rechtfertigt jetzt aber nicht unbedingt einen Umstieg. Ich habe die neue Unity-Version mit einem 3 Jahre alten Netbook (Atom-Prozessor, 2 GM RAM) und einen 3 Jahre alten Laptop (Dual-Core 2 GHz, 4 GB RAM) getestet und ersterer lief mit der bisherigen und der neuen nicht flüssig, letzterer läuft immernoch flüssig, aber ein Geschwindigkeits-Plus ist auch hier nicht spürbar gewesen.

Fazit: installieren?

Auf meinem hauptsächlich genutzten Arbeitslaptop werde ich bei der Long-Term-Support-Version (Ubuntu 12.04) bleiben, da ich hier gerade nicht oft aktualisieren und basteln möchte. Auf meinem Netbook habe ich die neue Version zum Testen jetzt installiert und muss sagen: Es hätte nicht unbedingt sein müssen. Andererseits möchte ich irgendwo auch mal die „neuesten“ Versionen anschauen. Eventuell werde ich aber auch beim Netbook dann bei der nächsten LTS-Version stehen bleiben – die Upgraderei nervt mich allmählich auch etwas.

Download Ubuntu 13.04 Raring Ringtail

2 Gedanken zu „Ubuntu 13.04 Raring Ringtail veröffentlicht

  1. Alex

    Also ich finde, das Update lohnt sich allein schon für das neue Handling mehrerer offener Fenster eines Programms (Scrollen mit Mausrad oder Kontextmenü) und das Verzeihen von Tipp-Fehlern. Naja, ich bin trotzdem erst mal bei Xubuntu 😉

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  2. Gordian Beitragsautor

    Klar, das sind so nette kleine Details, die einem das Leben leichter machen.

    Wie läuft es mit Xubuntu? Da würde ich das HUD vermissen.

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