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Rechteprobleme mit TrueCrypt auf verschiedenen Systemen

TrueCrypt ist hoffentlich jedem Leser ein Begriff, daher verzichte ich auf eine detaillierte Vorstellung. Bei Bedarf kann man den entsprechenden Artikel im ubuntuusers-Wiki nachlesen.

Beim Nutzen der Container ist mir jetzt aber ein Problem bei der Nutzung auf mehreren Computern aufgefallen, auf das ich im Folgenden eingehen möchte.

Fehlende Rechte auf anderen Computern

Ein TrueCrypt-Container enthält ein eigenes Dateisystem wie eine Festplatte oder ein USB-Stick auch. Dieses wird bei der Erstellung festgelegt, kann aber auch nachträglich formatiert werden. Da ich nur Linux nutze, entschied ich mich für ext4. In diesem Fall problematisch ist, dass ext4 die bekannten Unix-Rechte unterstützt, wodurch ich beim Öffnen des Containers an einem anderen System Rechteprobleme erhielt:

  • An Computer 1 habe ich die UID 1000 und alle Dateien im TrueCrypt-Container gehören dem User 1001, also mir.
  • An Computer 2 habe ich die UID 1001, aber alle Dateien im TrueCrypt-Container gehören dem User 1001, also erhalte ich eine Fehlermeldung, wenn ich auf die Dateien zugreifen will, da dieser Nutzer keine Zugriffsrechte besitzt.

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Luft aus PDF-Dateien lassen

PDF-Dateien sind immer eine Sache, ich persönlich nutze sie sehr gerne zum Dateiaustausch, da man kaum auf kompatible Programme achten muss. Und selbst in Zeiten von DSL muss man manchmal auf die Dateigröße achten, besonders, wenn eine PDF-Datei, die ein einziges kleines Bild enthält, über 4MB groß wird.

Mit Ghostscript gibt es im Terminal mit einem einzigen Befehl die Möglichkeit, den Speicherbedarf zu verringern (und natürlich die Qualität zu vermindern):

gs -dNOPAUSE -dBATCH -sDEVICE=pdfwrite -dCompatibilityLevel=1.4 -dPDFSETTINGS=/screen -sOutputFile=output.pdf input.pdf

Als Setting-Parameter, der der Qualitätseinstellung dient, können verschiedene Profile angegeben werden, d.h. neben screen gibt es auch die qualitativ immer besseren Profile ebook, printer und prepress. Im anfangs erwähnten Beispiel konnte ich die PDF-Datei mit einem Farbbild mit der Qualitätseinstellung ebook von über 4MB auf 60KB verkleinern – und sehe am Monitor trotz über 100%iger Vergrößerung keinen Unterschied, wahrscheinlich weil das Bild nicht in voller Größe abgebildet wird, aber intern in voller Auflösung eingebettet ist.

Je nachdem wie man PDF-Dateien erstellt (Export aus LibreOffice, Drucken via PDF-Drucker) kann man sicher in die Situation kommen, etwas Speicherplatz zu sparen – man kann dann auch mit dem Profil prepress oder printer experimentieren.

SteamOS – nicht nur für Zocker interessant?

Ich habe die letzte Zeit in meinem Feedreader sehr oft Beiträge zum Thema SteamOS gesehen. Da ich selten am PC spiele, habe ich die Beiträge oft nur überflogen oder gar nicht gelesen, aber irgendwann blieb es nicht aus, sich mal ein wenig einzulesen.

heise berichtet beispielsweise, dass man mit SteamOS die Möglichkeit geboten bekommt, sich quasi seine eigene Konsole bzw. einen Wohnzimmer-Rechner „zusammenzustellen“, der, ähnlich wie aktuelle Konsolen, die Möglichkeit bietet, Multimedia-Inhalte auf dem Fernseher abzuspielen und natürlich aktuelle Spiele zu spielen. Dadurch, dass man bei der Hardware die freie Wahl geboten bekommt und SteamOS auf „jedem“ PC installieren kann, kann man sich auch entsprechend seines Budgets und seinen Anforderungen orientieren. Das kann dann eine interessante Alternative zu einer 400€ oder 500€ teuren Konsole sein – wobei die Zeiten extrem teurer Konsolen ja schon fast wieder vorbei sind (ich erinnere mich an die Anfangspreise der Playstation 3).

Und neben den Vorteilen für den einzelnen (neben angekündigten Features wie das kollektive Spielen im Haushalt und übertragen der Spiele im eigenen Netzwerk) werden dann auch deutlich mehr Spiele für Linux – also SteamOS – herausgegeben. Wer des Englischen mächtig ist, kann eine interessante und begeisterte Zusammenfassung im folgenden Video erhalten:

Why should I care about SteamOS – Nixiepixel

Wenn ich meinen mit einem Raspberry und RaspBMC betriebenen MediaCenter in Sachen Hardware etwas upgrade, wäre SteamOS eine interessante Alternative – vorwiegend als MediaCenter, aber vielleicht lässt sich darauf dann auch etwas in akzeptabler Qualität zum Laufen bringen.

Via GRUB 2 von USB booten

Normalerweise wählt man das Boot-Laufwerk über das BIOS aus, also ob anstelle von der Festplatte vom USB-Stick oder von DVD gebootet werden soll. Leider ist bei meinem Netbook die Fn-Taste kaputt gegangen, sodass ich die zum Aufruf des Bootmenüs benötigte Tastenkombination nicht mehr drücken konnte und somit immer von der Festplatte gebootet wurde.

Das funktionierte zwar, war aber ungünstig, da ich die durch diverse Tests beschädigte Lubuntu-Installation durch elementary OS, ebenfalls zum Testen, ersetzen wollte. Die ersten Google-Suchen führten zu Forenposts, in denen zwar genau das Problem erfragt wurde (wie boote ich via GRUB von USB / CD), die Antwort lautete aber ausschließlich „mach es nicht umständlich, wähle das Laufwerk im BIOS aus“ – das brachte mich also nicht weiter.
Ich war mir ziemlich sicher, dass es via GRUB gehen müsste, hatte aber bisher in der Richtung keine Erfahrung und recherchierte weiter, ob ich im laufenden System die GRUB-Konfiguration durch ein eigenes Skript ergänzen müsse, aber es stellte sich heraus, dass es direkt über die GRUB-Shell geht.

Booten via GRUB-Shell

Es geht sehr einfach – wenn man weiß, wie es geht – von der GRUB-Shell aus. Diese erreicht man, wenn man im GRUB-Menü die Taste c drückt. Wenn man auch normalerweise das GRUB-Menü nicht sieht, muss man nach dem BIOS-Logo, bevor der eigentliche Bootvorgang losgeht, die Umschalt-Taste gedrückt halten.
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Vorüberlegungen für ein Network Attached Storage (NAS)

Ich plane schon länger die Anschaffung / Installation eines Network Attached Storage (NAS), konnte mich aber bisher nie auf einen Hersteller oder Modell festlegen.

Was ist / bringt ein NAS?

NASEin Network Attached Storage ist, wie der Name schon sagt, ein über das Netzwerk erreichbarer Speicher, der als Dateiserver fungiert. Im privaten Bereich macht das z.B. Sinn für Fotos, Musik und Videos, aber auch als eigene Cloud-Lösung, die, wenn man will, auch aus dem Internet aus erreichbar ist.

Mögliche Einsatzzwecke für ein NAS

Was mir bisher so eingefallen ist:
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K3b brennt keine Audio-CDs

Obwohl ich nicht KDE als Desktopumgebung nutze, nutze ich K3b als Brennprogramm, da mir Brasero etwas zu einfach gehalten ist bzw mir ein paar Mal seltsame Fehler anzeigte oder sich gar nicht erst öffnete.

Als ich jetzt aber eine normale Audio-CD brennen wollte, erhielt ich einen Fehler:

Unable to handle the following files due to an unsupported format:
You may manually convert these audio files to wave using another application supporting the audio format and then add the wave files to the K3b project.

Die Ursache liegt am Fehlen des Packets libk3b6-extracodecs, welches die entsprechenden Codecs enthält.

Nachinstallieren kann man dieses Paket mit:

sudo apt-get install libk3b6-extracodecs

Und dann klappte bei mir auch das Brennen von Audio-CDs.

Ubuntu Edge – Ubuntu-Phone via Crowdfunding

Nachdem im Januar Ubuntu Phone angekündigt wurde, wurde Canonical nach den letzten paar Tagen mit großem Brimborium konkret:


Das Ubuntu Edge soll via Crowdfunding finanziert werden, bietet einen Dualboot für Ubuntu und Android, lässt sich via Dock als vollwertigen Ubuntu-PC benutzen und bietet dafür genügend Leistungsreserven.
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Liste empfehlenswerter Android-Apps

Hier eine Liste von grundsätzlich für jeden Nutzer geeigneten, praktischen Apps für ein Android-Smartphone.

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Fehlerberichte via Apport deaktivieren

Eigentlich eine gute Idee, die aber schon aus Windows-Zeiten in Verruf geraten ist: die Fehlerberichterstattung

Seit ein paar Versionen gibt es nun auch unter Ubuntu dieses Feature namens Apport, das zwar meiner Meinung nach eine gute Idee zur Verbesserung von Ubuntu war, mich aber viel zu oft nevt. Anscheinend habe ich mit meiner Hardware „ständig“ irgendwelche Fehler, die mir aber sonst nicht angezeigt werden und von denen ich auch sonst nichts merke, aber ich bekam eine Zeit lang nahezu nach jedem Start die Nachfrage, ob ich denn einen Fehlerbericht senden möchte.

Deaktivieren von Apport

Glücklicherweise kann man Apport bzw die Fehlerberichtersttung einfach abschalten, indem man in der Datei /etc/default/apport die Option enabled=1 auf enabled=0 und in der Datei /etc/default/whoopsie den Parameter report_crashes=true auf false setzt.

Ein einfaches deinstallieren via

sudo apt-get purge apport

würde ich nicht mehr empfehlen, da Apport vom Metapaket ubuntu-desktop gefordert wird und so einerseits unbeabsichtigt andere Pakete als nicht mehr benötigt eingestuft werden können und bei einem Upgrade auf eine neue Ubuntu-Version Apport einfach wieder installiert würde.