K3b brennt keine Audio-CDs

Obwohl ich nicht KDE als Desktopumgebung nutze, nutze ich K3b als Brennprogramm, da mir Brasero etwas zu einfach gehalten ist bzw mir ein paar Mal seltsame Fehler anzeigte oder sich gar nicht erst öffnete.

Als ich jetzt aber eine normale Audio-CD brennen wollte, erhielt ich einen Fehler:

Unable to handle the following files due to an unsupported format:
You may manually convert these audio files to wave using another application supporting the audio format and then add the wave files to the K3b project.

Die Ursache liegt am Fehlen des Packets libk3b6-extracodecs, welches die entsprechenden Codecs enthält.

Nachinstallieren kann man dieses Paket mit:

sudo apt-get install libk3b6-extracodecs

Und dann klappte bei mir auch das Brennen von Audio-CDs.

Ubuntu Edge – Ubuntu-Phone via Crowdfunding

Nachdem im Januar Ubuntu Phone angekündigt wurde, wurde Canonical nach den letzten paar Tagen mit großem Brimborium konkret:


Das Ubuntu Edge soll via Crowdfunding finanziert werden, bietet einen Dualboot für Ubuntu und Android, lässt sich via Dock als vollwertigen Ubuntu-PC benutzen und bietet dafür genügend Leistungsreserven.
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Liste empfehlenswerter Android-Apps

Hier eine Liste von grundsätzlich für jeden Nutzer geeigneten, praktischen Apps für ein Android-Smartphone.

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Fehlerberichte via Apport deaktivieren

Eigentlich eine gute Idee, die aber schon aus Windows-Zeiten in Verruf geraten ist: die Fehlerberichterstattung

Seit ein paar Versionen gibt es nun auch unter Ubuntu dieses Feature namens Apport, das zwar meiner Meinung nach eine gute Idee zur Verbesserung von Ubuntu war, mich aber viel zu oft nevt. Anscheinend habe ich mit meiner Hardware „ständig“ irgendwelche Fehler, die mir aber sonst nicht angezeigt werden und von denen ich auch sonst nichts merke, aber ich bekam eine Zeit lang nahezu nach jedem Start die Nachfrage, ob ich denn einen Fehlerbericht senden möchte.

Deaktivieren von Apport

Glücklicherweise kann man Apport bzw die Fehlerberichtersttung einfach abschalten, indem man in der Datei /etc/default/apport die Option enabled=1 auf enabled=0 und in der Datei /etc/default/whoopsie den Parameter report_crashes=true auf false setzt.

Ein einfaches deinstallieren via

sudo apt-get purge apport

würde ich nicht mehr empfehlen, da Apport vom Metapaket ubuntu-desktop gefordert wird und so einerseits unbeabsichtigt andere Pakete als nicht mehr benötigt eingestuft werden können und bei einem Upgrade auf eine neue Ubuntu-Version Apport einfach wieder installiert würde.

Gourmesso – (k)eine Nespresso-Alternative?

Vor ein paar Tagen habe ich von einem Angebot seitens Gourmesso gelesen und in diesem Zusammenhang auch den Eintrag Gourmesso-Kapseln im Geschmackstest gefunden, der mich schließlich dazu bewegte, testweise ein paar Gourmesso-Kapseln für meine Nespresso-Maschine zu bestellen.
Gourmesso-PackungenKonkret habe ich folgende Sorten bestellt:

  • Messico Blend Forte
  • India Forte (2x)
  • Lungo Arabica Forte
  • Lungo Latino Mezzo

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Ubuntu 13.04 Raring Ringtail veröffentlicht

Über die neue Ubuntu-Version wurde im Vorfeld schon einiges berichtet und die wesentlichen Neuigkeiten sind:

  • performantere Unity-Version
  • Kernel-Version 3.8.x
  • verkürzter Unterstützungszeitraum von 9 Monaten

Verkürzter Unterstützungszeitraum

Ab Ubuntu 13.04. werden die STS-Versionen nur noch 9 Monate mit Updates versorgt. Das ist insofern konsequenter, als dass man ja eh alle 6 Monate auf eine neue Ubuntu-Version upgraden „muss“, da man einzelne Versionen nicht überspringen kann und so die 18 Monate bisheriger Support etwas hoch gegriffen war.

Andererseits führt das zu der komischen Situation, dass Ubuntu 12.10 länger mit Updates unterstützt wird als Ubuntu 13.04. Für jemanden, der auf jede neue Ubuntu-Version aktualisiert, gibt es also keine Änderungen oder Umstände und für jemanden, der bisher auf die LTS-Versionen gesetzt hat, auch nicht.
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Alte Kernel-Versionen unter Ubuntu mit einem Befehl entfernen (Skript)

Etwas, was mir bei der Verwendung von Ubuntu aufgefallen ist, besonders bei der Verwendung einer separaten, relativ kleinen Boot-Partition, ist die Tatsache, dass unter Ubuntu alle alten Kernel-Versionen installiert bleiben.

Das kann nach einer gewissen Zeit ein ordentlicher Haufen Festplattenspeicher geworden sein und natürlich kann man jeden Kernel einzeln von Hand deinstallieren, oder man betreibt etwas Konsolen-Akrobatik und gibt diesen effektiven Befehl ein:

dpkg -l linux-* | awk ‚/^ii/{ print $2}‘ | grep -v -e `uname -r | cut -f1,2 -d“-„` | grep -e [0-9] | xargs sudo apt-get autoremove –purge -y

Natürlich kann man auch einfach manuell alle installierten Kernel-Versionen (bis auf die aktuelle bzw die aktuellsten 2) deinstallieren, um so Speicherplatz freizugeben. Ich denke mal, dass es ausreicht, wenn man neben der aktuellen Kernelversion nur noch eine ältere Version installiert hat, um bei möglichen Komplikationen noch starten zu können.

Nespresso Limited Edition Triest & Napoli

Anfang letzter Woche bekam ich per Newsletter einen Hinweis auf die neuen Limited Editions von Nespresso, die den italienischen Kaffeestädten Triest und Neapel gewidmet sind.

Zubereitet werden die Varietäten dann natürlich auch ganz traditionell im italienischen Stil als Ristretto (25ml) und für die angemessene Darreichung wird auch ein entsprechendes Set mit jeweils zwei Espresso-Tassen im passenden Design angeboten.

Nespresso Trieste and Napoli Limited Edition accessories
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LTS Enablement Stacks

Für meinen Arbeits-Laptop nehme ich die aktuelle Ubuntu 12.04 Long Term Support (LTS) Version, da ich nicht jedes halbe Jahr upgraden möchte.

Download Ubuntu 12.04

Leider muss man dabei auf die aktuellste Software verzichten, aber eine interessante Möglichkeit, trotzdem einen aktuellen Kernel zu benutzen ist auf der Wiki-Seite LTS Enablement Stacks beschrieben.

Grundsätzlich installiert man einfach mit folgendem Befehl die entsprechenden Metapakete, die den jeweils aktuellen Kernel als Abhängigkeit beinhalten:

sudo apt-get install linux-generic-lts-quantal xserver-xorg-lts-quantal

In diesem Fall wird der Kernel von Ubuntu 12.10 Quantal installiert. Ansonsten habe ich noch ein PPA für GIMP (Einfenstermodus!) und die aktuelle LibreOffice-Version hinzugefügt und das sollte reichen als Kompromiss zwischen Stabilität und Aktualität.

Downgrade nach Verwendung der proposed-Quellen

Letztens hatte ich aus Unachtsamkeit ein Upgrade mit aktivierten proposed-Quellen durchgeführt, was sich jetzt bei der Installation von Teamviewer mit einem Haufen fehlerhafter Paketabhängigkeiten rächte:

dpkg: Abhängigkeitsprobleme verhindern Konfiguration von teamviewer:
teamviewer hängt ab von libc6-i386 (>= 2.4); aber:
Paket libc6-i386 ist nicht installiert.
teamviewer hängt ab von lib32asound2; aber:
Paket lib32asound2 ist nicht installiert.
teamviewer hängt ab von lib32z1; aber:
Paket lib32z1 ist nicht installiert.
teamviewer hängt ab von ia32-libs; aber:
Paket ia32-libs ist nicht installiert.
dpkg: Fehler beim Bearbeiten von teamviewer (–install):
Abhängigkeitsprobleme – verbleibt unkonfiguriert
Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
teamviewer

Und das ging so weiter, egal welches Paket ich versuchte zu installieren, es gab etliche Probleme mit Versionsnummer.

Downgrade via Apt-Pinning

Zum Glück gibt es eine relativ simple und effektive Lösung für das Problem: Apt-Pinning

Nach dem Einfügen der folgenden Zeilen in die /etc/apt/apt.conf kann man in der Konsole ein sudo apt-get dist-upgrade ausführen. precise muss natürlich gegebenenfalls durch den Codenamen wie quantal oder raring ersetzen.

Package: *
Pin: release a=precise*
Pin-Priority: 1001

Nun wurden mir einige Pakete zum Downgrade angeboten und es scheint wieder alles zu funktionieren.

Weitere Infos unter: Apt-Pinning – ubuntuusers.de